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Schimmelpilzbekämpfung
 

Sanierung von Dachstühlen und Holzkonstruktionen

 

Was für uns oft eine bequeme Abstellkammer, ein Trockenraum für die Wäsche, oder Hobbyraum ist, bedeutet für viele Schädlinge das Paradies: der Dachstuhl.

 

Holzschädlinge fressen sich durch massivste Balkenkonstruktionen, Schwämme finden optimale Bedingungen vor und verbreiten sich rasant oder Schimmelpilz setzt sich fest und verteilt seine giftigen Sporen auf der zu trocknenden Wäsche. Dies sind nur einige von vielen Schädlingsbefallsarten, die nicht nur massiv Dachstuhlkonstruktionen, sondern die Stabilität ganzer Häuser gefährden.

Häufig ist dies für uns Menschen ein kaum sichtbarer, schleichender Prozess. Gerade durch die Lage am begangenen Dachstuhl oder Keller werden erste Anzeichen häufig übersehen.

 

Nicht selten entdecken unsere Schädlingsbekämpfer bei der ersten Begutachtung erhebliche, nicht reparable Schädigungen im Dachstuhl, obwohl wir nur wegen eines Kleinbefalls im Wohnbereich gerufen wurden.

 

Generell wird zwischen Holzschädlingen (holzschädigenden Insekten) und holzzerstörenden Pilzen unterschieden. Hier sind die wichtigsten drei Holzschädlinge:

 

1. Der Holzwurm – Gemeiner Nagekäfer (Anobium Punctatum)

 

Fälschlicherweise als „Wurm“ benannt, handelt es sich hier um die Larve des Gemeinen Nagekäfers. Diese befallen bevorzugt verbautes, getrocknetes Holz. Er befällt sowohl Laub- als auch Nadelholz. Der Nagekäfer legt seine Eier in kleine Risse oder Spalten des Holzes. Das heißt, man hat es nie mit nur einer Larve, sondern mindestens mit einer ganzen Larvengeneration zu tun.

Dieser frisst sich durch das Holz und nach mehreren Wachstumszyklen und je nach den herrschenden Lebensbedingungen kommt es nach 1-8 Jahren zur Metamorphose und der geschlechtsreife Käfer schlüpft aus der Puppe. Der Käfer ist sofort flugfähig und beginnt damit, sich fort zu pflanzen. Erst bei vermehrtem Flug der Käfer fällt ein Befall auf! Dann sind auch die typischen Ausflugslöcher des Nagekäfers im Holz zu erkennen. Anobien sind sehr ortstreu und legen bevorzugt ihre Eier in dem Holz ab, in dem er selbst ausgewachsen ist. Diese Tatsache beschleunigt die Zerstörung des Holzes enorm.

 

Zur Familie der Nagekäfer (Anobien) gehören:

  • Gescheckter Nagekäfer („Totenuhr“)

  • Gekämmter Nagekäfer

  • Trotzkopf

  • Weicher Nagekäfer

 

Zudem gehören folgende Arten noch zu den Nagekäfern, wobei diese Vertreter kein Holz befallen, sondern im Vorratsschutz (Bereich Schädlingsbekämpfung) Probleme bereiten:

  • Brotkäfer (Verlinkung)

  • Tabakkäfer (Verlinkung)

 

 

Unser Tipp:

 

Halten Sie die Augen auf.

 

Der Schädlingsbefall durch Holzwürmer ist an kleinen Löchern im Holz zu erkennen. Diese sind lediglich 1-2 mm im Durchmesser. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann legen Sie ein schwarzes Blatt Papier unter die vermutete Stelle. Wenn sie nach einigen Tagen Holzmehl auf dem Papier finden, dann sollten Sie uns anrufen.

Die rückstandslose Holzwurmbekämpfung ganz gleich ob auf dem Dachstuhl, an Möbeln oder in Wohnbereichen ist Sache des Fachmanns.

 

Telefonnummer oder hier klicken

 

Wir bieten Ihnen schnelle Beseitigung und umfassenden Langzeitschutz

 


 2. Der Gemeine Holzbock

 

Der Holzbock, oft verwechselt mit dem Hausbock, ist die häufigste Zeckenart in Europa. Es handelt sich hier nicht um einen Holzschädling, da er sich ausschließlich von Blut ernährt. Vermutlich stammt der Name Holzbock von der Vorliebe dieser Zeckenart, sich in Holzgebälken oder auch im Unterholz aufzuhalten und dort auf einen Wirt zu warten. Auch biologisch haben diese beiden Tiere nicht viel gemeinsam. Zecken gehören zu den Spinnentieren, während der Hausbock zur Gruppe der Insekten gehört.

Der Holzbock ist also keine direkte Bedrohung für den Dachstuhl. Allerdings kann der gemeine Holzbock während jeder seiner drei Entwicklungszyklen für den Wirt, also auch für uns Menschen sehr gefährlich werden.

Angelockt vom Atem, dem Urin oder dem Schweißausstoß des potenziellen Wirtes, gelangt er oft unbemerkt in Dachstühle oder Wohnbereiche und wartet dort geduldig auf sein Opfer.

Neben dem Menschen befällt diese Zecke auch gern Haus- oder Wildtiere und ist bei der Auswahl seines Wirtes nicht besonders wählerisch. Dabei frisst sie sich unter die Haut und saugt sich fortan mit Blut voll. Bei diesem Prozess kann ihre Körpergröße um ein Vielfaches ansteigen. Der gemeine Holzbock gehört zum gefährlichsten Gesundheitsschädling in Mitteleuropa, da er zahlreiche Krankheiten überträgt (z.B. die Frühsommer-Meningoencephalitis – FSME, im Volksmund Hirnhautentzündung).

Gerade auf Dachstühlen kann es auch vermehrt zu Begegnungen mit einem Verwandten des Holzbockes kommen: der Taubenzecke. Diese Zeckenart wird durch verwilderte Stadttauben, die z.B. auf dem Dach nisten, verschleppt. Mehr dazu im Bereich Taubenabwehr.

 

Da der Holzbock sich in seinen drei Entwicklungsstadien äußerlich sehr verändert, ist er für den Laien schwer zu identifizieren.

 

Unser Tipp:

 

  • Achten Sie darauf, dass es keine Zugangsmöglichkeiten auf Ihr Dach gibt.

  • Haustiere sollten einen Zeckenschutz bekommen, um keine Zecken einzuschleppen (Ein einzelnes Zecken-Weibchen kann etwa 2.000-3.000 Eier ablegen)

  • Meiden Sie hohe Gräser oder Gebüsche gerade in der Zeckenzeit (Ende März bis November)

  • Zeckenschutzmittel zum Auftragen auf die Haut bieten ebenfalls einen gewissen Schutz

 

Allgemein gilt: Je schneller eine festgesaugte Zecke entfernt wird, desto geringer ist die Gefahr einer Ansteckung mit Krankheitserregern.

 

 

 3. Der Hausbock („Großer Holzwurm“ – Hylotrupes bajulus)

 

Der Hausbock gehört zur Gattung der Bockkäfer und gilt als der gefährlichste unter den Holzschädlingen. Ähnlich wie bei den Holzwürmern, ist es die Larve des Hausbocks, die eine akute Bedrohung für Dachstühle und Holzkonstruktionen darstellt.

Je nach Nahrhaftigkeit des Holzes kann das Larvenstadium von 4 bis zu 18 Jahren andauern.

 

Die Schäden, die dabei entstehen, sind oft immens und können die Substanz ganzer Häuser gefährden. Die überaus gefräßigen Larven zerstören innerhalb kürzester Zeit Trockenhölzer (Nadelholz) aller Art, also Dachstühle, Möbel usw.

 

Da der Hausbock im Gegensatz zum Holzwurm nicht an herausquellendem Holzmehl erkennbar ist, lässt er sich nur schwer nachweisen. Die Larve des Hausbocks hält sich in der kompletten Zeit ihrer Entwicklung im Inneren des Holzes auf. Meist ist an der Holzoberfläche keinerlei Beschädigung zu erkennen.

 

Unser Tipp:

 

Wie auch beim Nagekäfer erkennt man befallenes Holz an den Ausfluglöchern. Jedoch kann es in Einzelfällen bis zu 30 Jahren dauern, bis die ersten Larven aus dem Holz kommen.

Die sicherste Möglichkeit, aktiven Befall des Hausbocks zweifelsfrei zu identifizieren, sind seine Fraßgeräusche, die allerdings nur vereinzelt auftreten.

Achten Sie in regelmäßigen Abständen auf solche Fraßgeräusche und rufen Sie uns sofort an, wenn Sie den Verdacht des Hausbockbefalls haben.