Mauerbienen / Wildbienen

 

Bei den Mauerbienen handelt es sich um Wildbienen. Alle Wildbienenarten stehen unter besonderem
Artenschutz und dürfen nicht bekämpft werden. Wildbienen sind einzeln nistende Bienenarten, die keine Völker bilden. Sie gehören neben den Honigbienen zu den wichtigsten Bestäubern.


Sie dürfen weder gefangen, noch beim Nisten gestört oder getötet werden. Auch die Bienennester selbst stehen unter diesem besonderen Schutz und dürfen nicht zerstört werden.


Besonders verbreitet, sind die „Gehörnte Mauerbiene“ und die „Rostrote Mauerbiene“.
Beide Arten nutzen gern vorgebohrte Löcher, um darin ihre Nester anzulegen. Ab März schlüpfen zunächst die Männchen und einige Tage später die Weibchen. Die Männchen der Mauerbienen patrouillieren nach dem Schlupf um die Nesteingänge auf der Suche nach paarungswilligen Weibchen. Sowohl diese stachellosen Männchen, als auch die später auftauchenden, nestbauenden Weibchen sind absolut friedlich.
Bienenmännchen besitzen keinen Giftstachel und die stacheltragenden Weibchen sind dagegen kaum
wahrzunehmen. Angst vor Angriffen ist auch bei den Weibchen unbegründet, da sie niemals direkt Menschen angreifen. Zu Stichen kommt es ausschließlich, wenn so ein Wildbienenweibchen gequetscht wird.


Nach etwa sechs bis zehn Wochen verschwinden die Wildbienen wieder und kommen erst im nächsten Frühjahr zurück.